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Absturz: Babyelefant am Ende.

Neue Wege in der Dekmalpflege

Geheimnis der Monolithen gelöst.

Stefan Raab kommt zurück

Absturz: Babyelefant am Ende.

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2020 war die Welt des kleinen Lukas (Name von der Redaktion geändert) noch in Ordnung. Mit seiner Rolle als Babyelefant im Film „Corona“ spielte er sich in die Herzen der Zuseher. Ein öffentlicher Auftritt reihte sich an den anderen.

Symbolfoto

Symbolfoto

Selbst bei Pressekonferenzen der Bundesregierung durfte er nicht fehlen.

Eine großartige Karriere schien vorprogrammiert.

Das änderte sich jedoch schlagartig. Als im Jänner 2021 die Bundesregierung die Abstandsregeln von einem auf 2 Meter erhöhte, verlor die Welt das Interesse an Babyelefanten. Die Produzenten der Fortsetzung von „Corona“, „Corona II“ setzten ihren einstigen Star kurzerhand auf die Straße. Der neue Hauptdarsteller ist ein ehemaliger Bodybuilder im Kostüm einer 2-Meter Haarqualle.

Lukas Versuche als „Elephant-Teen“ an frühere Erfolge anzuknüpfen scheiterten. Sein ehemaliger Förderer, Sebastian Kurz, ging auf Distanz. „Elefanten seien heutzutage nicht mehr zeitgemäß und Medienwirksam.“

Zunehmend frustriert, ergab er sich Alkohol Drogen und Coronademos. Ein weiterer Kinderstar, der den frühen Ruhm nicht verkraften konnte. Nach mehreren Entzugstherapien und einer überstandenen Covid-19 Erkrankung versucht sich Lukas heute wieder ins Leben zurückzukämpfen.
Wir wünschen ihm viel Erfolg dafür.

Wolfgang Samsinger @ 17. Januar 2021

Neue Wege in der Dekmalpflege

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Denkmalpflege für funktionslose Gebäude ist eine aufwendige, langwierige Angelegenheit. Zumindest war es bisher so. Innsbruck kann ein Lied davon singen. Denkmalgeschützte Gebäude, wie die alte Patscherkofelbahn, die Brücke der alten Hungerburgbahn, oder das Riesenrundgemälde werden bereits seit teilweise über 15 Jahren mit dem „Zahn der Zeit“ behandelt. Die Wirkung ist jedoch bescheiden und für den Laien kaum zu erkennen. Wenn nicht irgend ein Naturereignis zu Hilfe kommt, werden diese Relikte der Vergangenheit vermutlich noch lange einer sinnvollen wirtschaftlichen Nutzung im Wege stehen.

Dies könnte sich jetzt aber ändern. Schon 2018 konnte beim „Flora-Bad“ bewiesen werden, dass Maschinen deutlich effizienter und schneller arbeiten als die Kräfte der Natur. Damals leistete noch die Natur in Form eines umstürzenden Baumes die Hauptarbeit. Jetzt konnte erstmal im Hotel Europa eine rein technische Lösung erfolgreich getestet werden. Das Verfahren, von Experten liebevoll „der Zahn der Hilti“ genannt konnte zeigen, dass es heute schon möglich ist innerhalb von Tagen einen kompletten Raum zu dekulturisieren und damit für die Voraussetzungen für die Baugrundreaktivierung zu schaffen. Der Barocksaal des „Hotel Europa“ war ein erster Schritt. Künftig wird man sich wohl an größere Objekte wagen können. Optimisten träumen davon, dass künftig selbst Objekte wie die Hofburg kein Hindernis mehr für die Remobilisierung von knappen und teurem Baugrund sein könnten.

Wolfgang Samsinger @ 15. Januar 2021

Geheimnis der Monolithen gelöst.

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Erwin P. (Name der Redaktion bekannt) erinnert sich noch genau. Es war 1985, als in Innsbruck die ersten metallenen Monolithen auftauchten. Vorerst nur in der Innenstadt, aber im Laufe der Jahre verbreiteten sie sich über das gesamte Stadtgebiet. 

Innsbrucker Monolith

Als 2020 die ersten Meldungen über das Auftauchen von geheimnisvollen Monolithen in Utah und später weltweit in den Medien erschienen, war für P. die Sache klar. „Das ist genau das gleiche Muster, wie in Innsbruck. Plötzlich stehen diese Dinger da, und niemand kann sich vorerst einen Reim auf deren Zweck machen. Später schalten sich jedoch die Bildschirme ein, und damit ist das Schicksal der Bevölkerung besiegelt. Das ist der Moment, ab dem Parken etwas kostet.“

Wahrscheinlich steckt die ehemalige Vizebürgermeisterin Innsbrucks, auf jeden Fall aber die Grünen dahinter. Offenkundig bereiten klammheimlich die Einführung einer globalen Parkraumbewirtschaftung vor. Es kann ja kein Zufall sein, dass viele dieser Monolithen in der Nähe von Sehenswürdigkeiten, wie zuletzt in Bayern nahe Neuschwanstein auftauchen.

Bislang steht P. mit seiner Theorie alleine da, aber er gibt sich kämpferisch. „Wir müssen jetzt etwas unternehmen. Wenn nicht wird es über kurz oder lang weltweit keinen einzigen Ort mehr geben, an dem man gratis Parken kann. Noch ist es Zeit, aber wenn die Monolithen in Betrieb gehen, wird es zu spät sein.“
Erwin P. ist entschlossen die Welt wachzurütteln. „Lasst euch Innsbruck eine Warnung sein und zerstört diese Denkmäler der Autofahrerabzocke, solange ihr es noch könnt.“

Wolfgang Samsinger @ 13. Dezember 2020

Stefan Raab kommt zurück

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Bereits vor Erstausstrahlung drohte der neuen ORF-Gameshow das Aus. Nun konnte Showprofi Stefan Raab für die Rettung gewonnen werden.Der Entertainer zeigte sich begeistert aber auch in einem Punkt entsetzt.

Es ist ja alles da. Menschen werden zu Höchstleistungen getrieben.

Gewinn oder Ruin? Hier entscheidet es sich


In Mahrers Dungeon kämpfen sich die Teilnehmer durch scharfkantige Formularberge. Wer das geschafft hat, dem verbleibt nur wenig Zeit seine privaten Daten aus dem WKO-Leak zu retten.

Viele werden aufgeben. Den wenigen, die durchhalten winkt der Einzug ins Finale, in die „Halle der Ungewissheit.“

Den ohnehin bereits zum Zerreißen gespannten Nerven wird noch einmal das Letzte abverlangt – das lange Warten auf die Entscheidung der Jury.

Dem Sieger jedoch winkt ein einzigartiger Preis, die Rettung des eigenen Unternehmens.

Tolle Gewinnmöglichkeiten gibt es auch für die Zuschauer und sollen diese animieren ihr Lieblingsunternehmen von Runde zu Runde weiter und damit einen Schritt weg von der Pleite zu voten.

Ich wünschte, mir wäre das eingefallen, sinniert Raab um gleich seinen einzigen Kritikpunkt anzubringen: „Eine Show, die das Zeug hat „Die Höhle der Löwen“ zu einem Besuch im Streichelzoo zu degradieren „Härtefallfonds“ zu nennen, kann nur einem medialen Laien einfallen. So bringt man ein gutes Konzept um.“

Noch steht der endgültige Titel der Show nicht fest, aber mit Business-eX, IronCash oder Sparten Money Run sind bereits mehrere Titel in der Vorauswahl.

Wolfgang Samsinger @ 13. Mai 2020

Dubiose Wahlzettel

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Auch die FPÖ kann dem Schlupfloch nichts abgewinnen. „Die FPÖ steht für direkte Demokratie, diese kann aber nur dann funktionieren, wenn die strikte Trennung zwischen Bürger und Politiker aufrechterhalten wird. Das Volk gehört auf die Straße und nicht ins Parlament.“

Möglicherweise muss, wie die Bundespräsidentenwahl, auch die kommende Nationalratswahl wiederholt werden.
Bis zu 9 Wahlvorschläge könnten auf den Wahlzetteln auftauchen, obwohl lediglich sechs von diesen in den letzten Jahren im Parlament vertreten waren.
Wie eine Untersuchung des Innenministeriums ergeben hat, könnten sich diese Gruppierungen eine längst vergessene Lücke im Wahlgesetz ausgenützt haben. Anscheinend ist es durch das Sammeln von Unterschriften normaler Bürgerynnen möglich an einer Wahl teilzunehmen.

Für ÖVP Generalsekretär Karl Nehammer nicht nur ein Anachronismus, der schnellstens beseitigt gehört, sondern auch ein Angriff auf die Demokratie.
„Österreich“, so Nehammer wörtlich, „braucht Klarheit. Diese lässt sich nicht herstellen, wenn x-beliebige Bürger x-beliebige Kandidaten ins Rennen schicken können. Es zeigt sich, dass solche Gruppierungen Positionen vertreten, die fast immer den Regierungsvorstellungen widersprechen.
Nehmen Sie einfach einmal den Klimaschutz. Da gibt es heimische Unternehmen, die unsere Arbeitsplätze sichern. Die spenden Millionen, nur damit sie wie bisher auf Kosten der Umwelt wirtschaften können. Dann kommen vielleicht solche Listen ins Parlament und geben Klimaschutz eine Stimme im Nationalrat. Ich frage Sie, sollen dann diese Millionen auf einmal nichts mehr wert sein?
Sollte es eine dieser Fake-Listen tatsächlich in Parlament schaffen, werden wir die Wahl in jedem Fall anfechten.“

Kritische Stimmen bemängeln dass, sollte die Möglichkeit für Unterstützungserklärungen durch gewöhnliche Bürgerynnen zu fallen, könnte es neuen Gruppierungen nicht mehr möglich sein ins Parlament zu kommen.

Den Einwand schmettern die traditionellen Parteien unisono ab. Bis 1986 gab es in Österreich überhaupt nur 3 Parteien im Parlament heute sind es 5. Das sind 60 Prozent Steigerung in nur 33 Jahren. Braucht es das wirklich? Andere Demokratien, wie die USA oder China kommen mit 2 Parteien aus, 1 für die Regierung und 1 für die Opposition.
Nebenbei gäbe es ja trotzdem noch genügend Möglichkeiten auch für neue Gruppierungen. Stronach hat sich mühelos einen Parlamentsclub aus gewählten Abgeordneten zusammenkaufen können. Außerdem können sich ja bestehende Parteien immer noch spalten. Das ehemalige BZÖ oder die jetzige Liste Jetzt sind ein gutes Beispiel dafür.

Wie der Verfassungsgerichtshof im Falle einer Wahlanfechtung reagieren werden, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Die Möglichkeit mittels Unterstützungserklärung auf den Wahlzettel zu kommen scheint aber ein Ablaufdatum zu haben.

Wolfgang Samsinger @ 14. September 2019

ÖVP – So sind wir nicht!

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Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage sieht sich die ÖVP als Opfer einer Fälschungsattacke.


Laut ÖVP-Generalsekretär ist im Internet eine Seite aufgetaucht, die sich „Grundsatzprogramm 2015 der Österreichischen Volkspartei“ Die Fälscher sind dabei, so Nehammer, äußerst gerissen vorgegangen. Nicht nur, dass die das „Corporate Design“ der neuen Volkspartei nahezu Fehlerlos kopiert haben, es ist ihnen auch gelungen den Eindruck zu erwecken, dass die Seite aus unserem Downloadbereich stammt.

Delloitte schließt Fälschung nicht aus

Von ÖVP veröffentlichter Scan der angeblischen Fälschung

Die sofort mit der Prüfung beauftragte Beratungsfirma Deloitte erklärt zwar nicht dezidiert, dass es sich bei dem Papier um eine Fälschung handelt, weist aber auf mehrere Ungereimtheiten hin, die eine solche nahelegen.
Schon in der ersten Kapitelüberschrift „Unsere Grundsätze“ wird der Eindruck erweckt, die ÖVP hätte solche. Mit Grundsätzen wäre eine Wandlung des frühen Integrationsministers Kurz zum „Balkanroutenschließer“ Kurz wohl kaum zu bewerkstelligen gewesen.
Es finden sich auch Sätze wie „Grundlage unserer Politik ist das christlich-humanistische Menschenbild“, „Wir bekennen uns mit dem Wert der Nachhaltigkeit zur Verantwortung für die Umwelt sowie die Zukunftschancen der künftigen Generationen“ oder „Wir sehen es als wichtige Aufgabe von Staat und Gesellschaft, für gerechte Verhältnisse zu sorgen“.
Deloitte abschließend: „Diese wenigen, von vielen Beispielen offenbaren eine eklatantes Auseinanderklaffen der gelebten Politik und diesem Papier. Wir halten daher eine Urheberschaft der ÖVP für äußerst Unwahrscheinlich“

Kurz genervt

Auf Rückfrage der Redaktion was von dem sogenannten Grundsatzprogramm zu halten wäre antwortete Sebastian Kurz kurz und sichtlich genervt: „So sind wir nicht“.

Wolfgang Samsinger @ 19. Juni 2019

Schweigen oder nicht Schwein

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Anscheinend will Altlandtagspräsident Van Staa den sogenannten „Schweinsager-Prozess“ neu aufrollen.
2007 deckte der Tiroler Enthüllungsjournalist Markus Wilhelm auf, dass Van Staa, damals Landeshauptmann von Tirol, den deutschen Außenminister als Schwein bezeichnet hatte. http://www.dietiwag.org/index.php?id=2520
Van Staa selbst behauptete er hätte nicht Schwein, sondern Schweigen gesagt und prozessierte 3 Jahre lang gegen Wilhelm, letztlich erfolglos.

Symbolfoto

Nach über 10 Jahren würde sich heute niemand mehr für diese Geschichte interessieren, wenn nicht kürzlich eine neue Variante des seinerzeitigen Aufregers aufgetaucht wäre.
Schweigen oder Schwein einmal beiseite gelassen, hätten sich die damaligen Worte ja gar nicht auf Joschka Fischer bezogen. Dem Tiroler Politiker sei in einer Vision ein ihm damals unbekannter Jüngling erschienen, der, obwohl um ihn herum die verwerflichsten Dinge geschahen, sich zu keinem Laut hinreißen ließ. 2010 konnte er gerade als ÖVP-Politiker unmöglich über Visionen Sprechen. Jetzt aber, wo es keinen Zweifel mehr geben kann, dass die damalige Erscheinung der heutige Bundeskanzler Kurz war, ist des an der Zeit mit dem Schweigen zu brechen. Leider konnten wir Van Staa nicht befragen ob er tatsächlich wieder die Gerichte bemühren wird, um eine Aufhebung des Freispruches für Markus Wilhelm zu erreichen. Es wäre ihm aber durchaus zuzutrauen. Die Stellungnahme von Sebastian Kurz zu der Causa lässt sich wohl am besten mit den Worten Van Staa’s selbst beschreiben (Zitat Version Van Staa):
… und was hat er geantwortet, das Schweigen?’

Wolfgang Samsinger @ 5. September 2018

Unternehmen sollen für Essen und Kleidung bezahlen

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Empört reagiert der Arbeitskraftgeberverband (AKGV) auf die Forderung der Wirtschaftskammer, wonach die Arbeitnehmerynnen selbst für die Kosten von Freizeitunfällen aufkommen sollen.

Wenn sich die Wirtschaft aus der Solidargemeinschaft verabschieden will, dann soll sie im Gegenzug auch die Kosten übernehmen, die den Beschäftigten während der Arbeitszeit erwachsen.

AKGV droht mit heißem Herbst

Alleine für die während der Arbeitszeit verbrauchten Kalorien müssen jährlich über 2 Mrd. Euro von den Dienstnehmerynnen aufgewendet werden. Dazu kommen noch fast 1 Mrd. für abgenutzte Kleidung.
Und das sind nur die unmittelbaren Kosten, betont der AKGV.
Kosten wie etwa für die Beschaffung, die Zubereitung oder Reinigungskosten sind in dieser Rechnung gar nicht enthalten. Es wäre also nur fair, wenn sich Unternehmen auch an den Unterhaltskosten für den oder die Lebensparteryn beteiligen würden.
In vielen Fällen erbringen diese Leistungen, die eine Arbeitsaufnahme überhaupt erst ermöglichen.

Im Sinne einer funktionierenden Sozialpartnerschaft wurden all diese Kosten von der Arbeitskraftgeberseite klaglos getragen.

Der von Wirtschaft und Politik ausgerufene Krieg gegen unselbständig Erwerbstätige zwingt uns klare Rechnungen aufzustellen.

Betriebe müssen sich endlich an den Arbeitsnebenleistungen beteiligen.

Der Arbeitskraftgeberverband ist zur Durchsetzung seiner Forderungen auch für Kampfmaßnahmen bereit. So ist geplant, dass im Rahmen einer Aktionswoche Beschäftigte nackt, oder allenfalls in Unterwäsche bekleidet, ihre Arbeit antreten.

Wolfgang Samsinger @ 2. September 2018

Naturschluss

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Nicht zum ersten Mal hat sich der Tiroler Wirschaftsbundobmann und Nationalratsabgeordnete Franz Hörl für die Abschaffung des Landesumweltanwalts ausgesprochen.

Nun legt er nach und fordert überhaupt die Abschaffung der Natur.

Wir leben, so Hörl in einer Aussendung,  in einer hoch technisierten Welt.  Natur ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Ihm ist allerdings bewusst, dass er mit dieser Forderung auf Widerstand stoßen wird.

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So dankt die Natur uns ihren Schutz

„Wir dürfen uns aber nicht von falsch verstandener Romantik und rückwärtsgewandter Nostalgie leiten lassen.“ Er als Seilbahner sei es gewohnt nach vorne und nach oben zu blicken.

Jährlich müssen Millionen an Steuermittel für von der Natur verursachte Schäden aufgebracht werden.

Der Schutz der Natur sowie der Schutz vor der Natur verschlingt Unsummen, für die der Steuerzahler aufkommen muss.
Natur hat in Österreich den höchsten Flächenverbrauch, Flächen, in bester Lage, die nicht zuletzt für Wirtschaft und Wohnen dringend benötigt werden.

Besonders empört Hörl, dass die Natur seit ihrem Bestehen noch keinen einzigen Cent Steuern bezahlt hat. „Sie liegt einfach nur herum und lässt es sich auf unser aller Kosten gut gehen.“

Das muss ein für alle Mal ein Ende haben.

Zur Finanzierung des Ausstiegs aus der Natur soll eine jährlich steigende Steuer auf als Freiland gewidmete Gründe eingehoben werden. Wenn das nicht zu einem raschen Umdenken führt, müsse man auch über Enteignung nachdenken.

Für im öffentlichen Besitz stehende Natur sollte n nach dem Muster der Agrargemeinschaften Wirtschaftsgemeinschaften gebildet werden, die eine bestmögliche wirtschaftliche Nutzung gewährleisten.

Wolfgang Samsinger @ 11. August 2018

Mann ohne Eigenschaften

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Sein Name ist im deutschsprachigem Raum nahe zu jedem geläufig. Auch 4 Jahre nach seinem überraschenden Ableben ziert der Name Max Mustermann nach wie vor zahllose Mustervordrucke, Musterformulare und Musterdokumente.

Nun mehren sich die Stimmen, die es als pietätlos empfinden, den Namen eines Verstorbenen weiterhin zu verwenden. Die Suche nach einem Nachfolger gestaltete sich schwierig. Niemand war in der Lage Beliebigkeit so perfekt zu verkörpern, wie Max Mustermann.
Beliebigkeit ist jedoch die wichtigste und einzige Eigenschaft eines Musternamensträgers.
Ein Formular ist nur dann wirklich neutral, wenn das, für das Ausfüllen verwendete Beispiel über keinerlei Eigenschaften verfügt. Erstmals seit 4 Jahren wurde nun ein Kandidat ausfindig gemacht, der Max Mustermann die wohlverdiente ewige Ruhe bringen könnte.

Der mögliche Nachfolger kommt aus Tirol, genauer gesagt aus Innsbruck. Der Sprecher der Musternamensfindungskommision konnte oder wollte uns nicht verraten, woher der Vorschlag kam.

Gerüchten zuvolge hat ihn Innsbrucks Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider ins Spiel gebracht hat. Für den Kommissionssprecher ist das nebensächlich. Entscheidend ist, das Georg Willi die perfekte Wahl ist. Nach seiner Wahl zum Spitzenkandidat der Innsbrucker Grünen hat er das selbst am besten mit den Wortenausgedrückt, „er sei halt beliebt“.
Willi übt seit 1989 ununterbrochen politische Ämter im Innsbrucker Gemeinderat, im Tiroler Landtag und zuletzt im Nationalrat aus. Dennoch ist es ihm gelungen nirgends einen Eindruck zu hinterlassen. Das macht ihn zum idealen Mustermann-Nachfolger. Lediglich seine Wahl zum Bürgermeister könnte die Kür zur aktuellen Musterallegorie noch verhindern. Diese Gefahr sehen seine politischen Freunde nicht: „Willi sei jederzeit bereit den Bürgermeistersessel aufzugeben, wenn ihn höhere Aufgaben rufen.“

Wolfgang Samsinger @ 2. Juni 2017