Wird Innsbruck Natura 2000 Gebiet?

Ein von einem von einem Touristen im Bereich des Innsbrucker Gewerbegebietes Rossau geschossenen Fotos könnte eine Zoologische Sensation bergen. Ornithologen glauben darauf einen Vertreter der ausgestorben geglaubten Gattung der Frühen Vögel zu erkennen. Alleine die Uhrzeit zu der das Foto gemacht wurde, 4:14, ist typisch für das Auftreten eines Frühen Vogel. In dieser Zeit schlafen nachtaktive Tiere bereits und tagaktive sind, mit Ausnahme des Frühen Vogels noch nicht wach. Auch der im Vordergrund deutlich zu erkennende Frühe Apfel, neben dem Frühen Wurm Hauptnahrungsquelle der Frühen Vögel, stützt die Vermutung.

Experten der Universität Innsbruck und des Alpenzoos untersuchen zur Stunde das Bild und in ganz Innsbruck eiligst montierte Wildkameras sollen Gewissheit bringen. Sollte es sich bei dem Tier tatsächlich um einen Frühen Vogel handeln, könnte das weitreichende Folgen für Innsbruck haben.
Für Mag. Johannes Kostenzer von der Landesumweltanwaltschaft Tirol wäre in diesem Fall eine Nachnominierung des gesamten Stadtgebietes als „Natura 2000″ Gebiet unerlässlich. Ob der derzeitige Kenntnisstand ausreicht um sämtliche derzeit aktiven Bauvorhaben in der Stadt vorerst zu stoppen, wird zur Zeit rechtlich geprüft. Für die Landesumweltanwaltschaft ist die Sache klar: „Hier muss dem Artenschutz Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen gegeben werden.″
Aus dem Rathaus wurde verlautet, dass die Angelegenheit erst einer intensiven Prüfung unterzogen wird, bevor man sich dazu äußert. Schwierig stellt sich die Sache für die Innsbrucker Grünen dar, wäre doch von einem Baustopp auch die Regionalbahn betroffen.
 



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