Liste Fritz präsentiert Bettelapp

Die Liste Fritz hat ihren Forderung, Bettlern Gutscheine statt Bargeld zu geben, konkretisiert.
Demnach müssen sich Bettler in der jeweiligen Gemeinde registrieren. Sie erhalten ein genormtes Schild, auf denen Name, Herkunftsland, Lichtbild, Standort und die genehmigten Bettelzeiten ersichtlich sind. Neben dem Satz „Bitte um eine milde Gabe“ befindet sich auf dem Schild ausserdem noch ein individueller QR-Code. bettlappDieser kann von Smartphonebesitzern mittels der von der Liste Fritz entwickelten Bettelapp eingescannt werden. Mildtätige erhalten, nachdem sie sich für einen Betrag entschieden haben, auf dem Display eine Auswahl von Geschäften und Waren, die sie bis zum festgelegten Betrag vergeben können. Zum Schutz vor zu viel Mitleid sind noch tägliche, monatliche und jährliche Gebelimits festlegbar. Bettler, denen man nichts geben will, können auf eine Blacklist gesetzt werden.
Für Andrea Haselwanter-Schneider ist vorstellbar, dass Bettler, etwa in der Innsbrucker Innenstadt, zum Betteln nicht mehr persönlich anwesend sein müssen, sondern dass diese ihr Bettelschild an speziellen Bettelständer anbringen können. Die Bettler selbst, müssten sich dann in, von Sozialvereinen betriebenen, Bettelzentren aufhalten um ein Mehrfachbetteln in verschiedenen Gemeinden zu verhindern. „Jedenfalls führt an unsere Bettelapp kein Weg vorbei“, betont die Klubobfrau der Liste Fritz. „Die Stadtzentren würden von Nichttouristen und -konsumenten entlastet. Über die mit der App verknüpften Betteldatenbank hätten wir nicht nur einen genauen Überblick über die Einkünfte der Bettler, Wir könnten auch feststellen wer wie viel bereit zu geben ist. Das wäre beispielsweise bei der Steuergesetzgebung nicht uninteressant. Bettelzeiten und der Standort müssen zwingend eingehalten werden, da ansonsten die Gabenannahme automatisch gesperrt ist.“
Finanziert soll das System über eine Bettelsteuer werden, die automatisch vom gegebenen Betrag in Abzug gebracht wird.



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