Innsbruck will das Sommerloch 2015

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Heiss umkämpft in der heissen Jahreszeit
das Sommerloch

Enttäuschung war der Stadtführung doch darüber anzumerken, dass Innsbruck bei der Vergabe des Sommerlochs 2014 knapp an Andreas Gaballier mit der Bundeshymne gescheitert ist. Umfragen hatten Tirols Landeshauptstadt mit ihrem Verbotsmarathon in einer Favoritenrolle gesehen. Über die Ursache der Niederlage befragt, meinte Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, dass da wohl viele Faktoren mitgespielt hätten. „Man darf ja nicht vergessen, dass die gesamte Marketingmacht von ‚Red Bull‘ hinter Gaballiers Auftritt in Spielberg gestanden ist. Dennoch hätte Innsbruck obsiegen können. Am Ende waren es die Grünen, die ihr gesamtes Dramatisierungspotential in die Wagschale zu Gunsten der Steiermark geworfen hatten. Damit haben sie Innsbrucks Bemühungen den Todesstoss versetzt.“ Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider erklärte dazu , dass sich die Tiroler Grünen zwar ganz klar für Innsbruck als Austragungsort für das Sommerloch positioniert hätten, sie konnten sich aber bundesweit nicht durchsetzen. Nächstes Jahr aber werden die Karten neu gemischt.
Hier hakte Innsbrucks Bürgermeisterin nach. „Innsbruck hat wiederholt bewiesen, dass es in der Lage ist solche Grossereignisse auszurichten. Mit Rudi Federspiel ist ein international anerkannter Aufbauschexperte im Boot. Wenn  2015 die Grünen ihren Hang zum Drama und die Fähigkeit sich ins Abseits zu stellen, auf unserer Seite einbringen, dann wird an Innsbruck kein Weg mehr vorbeiführen.
Das Sommerloch bedeutet zumindest 2 Monate nationale, wenn es gut gefüllt wird sogar internationale Medienpräsenz. Das ist Gratiswerbung, die sich eine Tourismus- und Weltstadt auf keinen Fall entgehen lassen kann.“



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