Drive-in Parken

Nach der Teils heftigen Kritik an der Umsetzung des Handyparkens ist die Stadt Innsbruck bei der Suche nach einer Lösung nun fündig geworden. Verhandlungen mit den 4 Betreibern des Handyparkens verliefen ja bekanntlich ergebnislos. Verkehrsstadträtin Sonja Pitscheider von den Grünen präsentierte nun ein Konzept, das den Autofahrerynnen bei gleichem Komfort die Kosten des mobilen Parken ersparen könnte – das Drive-in Parken. driveinparkingJe nach örtlichen Gegebenheiten werden 3 bis 5 Stellplätte zu Drive-in Stationen umgebaut. Hier können die Parkplatzsuchenden bequem, ohne auszusteigen, ihren Parkschein ziehen und anschliessend zu ihrem Parkplatz fahren. Vorerst ist die Gebühr für die gesamte mögliche Parkzeit zu entrichten. Nach Beendigung des Parkvorganges muss an der gleichen Drive-in Station der Parkschein eingescannt werden. Allenfalls nicht verbrauchte Parkzeit wird vom Automaten zurückbezahlt. Bei Überschreiten der Parkzeit kann gleich vor Ort die fällige Strafe bezahlt werden. Hier ist, gegenüber den normalen Organmandaten, ein verringerter Betrag vorgesehen. Keine Chance haben Leute, die glauben das System austricksen zu können. Bei Lösen des Parkscheines wird automatisch das Kennzeichen erfasst. Der Parkvorgang gilt erst mit dem abschliessenden Einscannen als beendet. Wer das vergisst, muss ebenfalls mit einer Strafverfügung rechnen.
Natürlich kann es hier anfänglich zu Härtefällen kommen, lobt Sonja Pitscheider das System. „Wir glauben jedoch, durch Aufklärung in kürzester Zeit breite Akzeptanz in der Bevölkerung zu erzielen“.
Das Drive-in Parken startet vorerst in der Zone 1 und soll schrittweise auf ganz Innsbruck ausgedehnt werden. Die Kosten für die Errichtung der Drive-in Stationen werden zur Gänze aus den Einnahmen der Parkraumbewirtschaftung gedeckt. Dies zeigt, so Sonja Pitscheider, dass die gelb-rot-grüne Stadtregierung nicht die Autofahrer abzockt. Die Einnahmen kommen ja ihnen wieder zugute.



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