25. Olympische Winterspiele in Pjönjang

Nach dem die Vergabe der 24. Olympischen Winterspiele an Peking so gut wie fix ist, bringen sich schon die Kandidaten für die Jubiläumsspiele in Stellung. Aussichtsreichster Kandidat ist dabei die Hauptstadt der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea anm. d. Red). massgamesNeben ökonomischen Interessen spielt bei der Vergabe vor allem der völkerverbindende Charakter der Spiele ein Rolle. Regierungen die bereit sind alle Maßnahmen zu treffen um sich die rückhaltlose Unterstützung der gesamten Bevölkerung zu sichern, können können hier Pluspunkte sammeln. Die Delegationsleiterin für die Bewerbung, die Parlamentsabgeordnete Han Pil-hwa, verfügt übrigens auch über gute Beziehungen nach Tirol. 1964 in Innsbruck konnte sie mit einer Silbermedaille den bislang größten Erfolg Nordkoreas bei olympischen Winterspielen verbuchen. Dementsprechend positiv sind auch die Reaktionen Tiroler Landespolitiker auf die Kandidatur. Bedenken, dass der, sich formal immer noch im Kriegszustand befindliche Staat, mit der Ausrichtung eines sportlichen Großereignisses überfordert sein könnte, werden von der olympischen Gemeinde nicht geteilt. „Wer einmal eine nordkoreanische Militärparade gesehen hat, weiß wozu dieses Land fähig ist. Schließlich, wer Atomwaffen bauen kann, kann auch Olympiaden ausrichten“ heißt es in einer Stellungnahme des IOC. Ganz fix ist die Entscheidung noch nicht. Allerdings werden der zweiten Bewerbung, die des „Islamischen Staates“, vor allem aus klimatischen Gründen kaum Chancen eingeräumt.



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