Ermittlungen gegen Federspiel

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Federspiel: Drogen mit Feuer bekämpfen.

Im Zuge der Untersuchungen gegen die Betreiber der Cannabisplantage in Zirl wird nun auch gegen LAbg. Rudi  Federspiel wegen Anstiftung ermittelt. Die beiden geständigen Jugendlichen haben bei ihrer Einvernahme angegeben, dass sie Drogen grundsätzlich ablehnen. Sie wollten mit ihrer  Plantage ein Zeichen gegen die Tatenlosigkeit der Politik setzen und endlich den, insbesondere von LAbg. Rudi Federspiel immer wieder vehement geforderten Drogengipfel, in Tirol errichten.  Die Plantage sollte eine Verbindung zwischen den Weinbergen am Fuss und dem Schnee am Gipfel des Berges schaffen.  Teil des Projektes war auch noch die Errichtung eines Crystal-Gripfelkreuzes durch die Firma Swarovski. „Uns war nicht bewusst, dass nach der derzeitigen gesetzlichen Lage der Anbau von Cannabis für diesen Zweck illegal ist. Wir waren der Meinung, dass angesichts der immer wieder von der Politik verbal befürwortete Drogengipfel längst mit einer Ausnahmeregelung rechtlich abgesichert sei.“
Die Staatsanwalt bestätigte die Aufnahme der Ermittlungen, das sei ein einem solchen Fall Routine.
Rudi Federspiel weist auf Rückfrage jede Verantwortung von sich. Auch wenn er einen Drogengipfel für unerlässlich halte, würde er niemals ein solches Vorhaben befürworten, wenn es nicht 100% rechtlich gedeckt sei. Natürlich habe er ein gewissen Verständnis für die zwei nun Festgenommenen. Anstelle ein riesiges Polizeiaufgebot in die Berge zu schicken, das dann anderswo fehlt, wäre es wesentlich sinnvoller, potentielle Anbauflächen so wie im März im Halltall einfach abzubrennen.



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