Wahlsplitter

Eine handfeste Sensation bahnt sich bei der kommenden Gemeinderatswahl in Innsbruck an.

Laut einer von „Tirol Anders“ in Auftrag gegebenen Umfrage gehört der Bürgermeisterkandidat der Postkommunistisch-grün-versifften Gutmenschen (PGVG) zum Favoritenkreis. Wir sprechen mit Dr. Li Ying der für die Umfrage verantwortlich zeichnet.

T.A.: Herr Dr. Li Ying, stimmt es, das die Postkommunistisch-grün-versifften Gutmenschen den nächsten Bürgermeister in Innsbruck stellen könnten.

Li Ying: Bis zur Bürgermeisterwahl sind es noch über ein Jahr, es ist also durchaus noch vorstellbar, dass bis dahin eine neue Wählergruppe auftaucht und noch alles durcheinander wirbelt. Zum jetzigen Zeitpunkt, und das zeigen die Daten sehr deutlich, muss man davon ausgehen dass der oder die künftige Bürgermeisteryn aus dem Kreise der Sonstigen kommen wird.

T.A.: Also ist auch Wolfgang Samsinger als Bürgermeister vorstellbar?

Li Ying: Heute kann noch niemand seriös vorhersagen, wie die endgültige Stimmverteilung bei den Sonstigen aussehen wird, aber ja, er zählt zur Gruppe der Sonstigen, also ist eine Wahl auch denkmöglich.

T.A.: Wie erklären Sie sich, dass ein bislang völlig Unbekannter plötzlich zum Favoritenkreis zählt.

Li Ying: Der Wähler will Veränderung. Man darf nicht übersehen, dass die KandidatInnen der etablierten Parteien allesamt dem Ende Ihrer politischen Karriere zustreben ohne es, ausgenommen Brigitte Oppitz-Plörer, je bis zur Spitze gebracht zu haben. Ein unverbrauchtes Gesicht ist da für viele eine attraktive Alternative.

T.A.: Welche Veränderungen sind bis zur Wahl noch zu erwarten.

Li Ying: Über ein Jahr vor der Wahl ist natürlich noch alles möglich. Für die postkommunistisch-grün-versifften Gutmenschen wird des vor allem darauf ankommen noch unentschlossene und von den etablierten Parteien enttäuschte Wählerynnen zu gewinnen. Wenn das gelingt ist alles möglich.

T.A.: Danke für das Gespräch-



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