Wissenschaftler kritisieren Team Stronach

Die Tirol Anders Redaktion testet die Implantation von Chips im Selbstversuch. Foto: Irene Labner

Die „Tirol Anders“ Redaktion testet die Implantation von Chips im Selbstversuch.
Foto: Irene Labner

Wissenschaftler des Österreichischen Gesundheitsinstitutes (ÖGI)  gehen auf Konfrontationskurs zum Team Stronach. Bekanntlich hatte der Gesundheitssprecher gefordert, dass sich Leute Chips zur Speicherung ihrer Gesundheitsdaten implantieren lassen sollen. Auch wenn dies, wie die Klubobfrau des Teams Stronach betont, auf freiwilliger Basis erfolgen soll, ändere dies nichts an der grundsätzlichen Problematik.
Weltweit existieren bereits dutzende Studien die die gesundheitsschädliche Wirkung der Chips belegen. Ein Sprecher des ÖGI formuliert es drastisch: „Chips speichern keine Gesundheitsdaten, sie schaden der Gesundheit. Erschwerend kommt hinzu, dass alle heute am Markt befindlichen Chips wenn überhaupt nur über minimalste Speicherkapazität verfügen. Es genügt also nicht nur einen Chip zu implantieren, es müssten sehr, sehr viele sein. Die Folgen können dramatisch sein. Bluthochdruck, Adipositas und ein erhöhtes Krebsrisiko sind aus wissenschaftlicher Sicht nicht auszuschliessen.“

Das ÖGI empfiehlt dringend von diesem Plan Abstand zu nehmen. Eine solche Idee auch noch ausgerechnet während einer Fussballweltmeisterschaft zu kolportieren, ist geradezu unverantwortlich.



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