Bundeshymne endlich diskriminierungsfrei!

Rasch hat das Bundeskanzleramt auf die hochkochende Diskussion um die Bundeshymne reagiert und eine Expertenkommission zur Beseitigung sämtlicher Diskriminierungen berufen. DDr. G. Ender, Vorsitzende dieser Kommission, präsentierte nun in einer Pressekonferenz die Ergebnisse der Beratungen.
Ursprünglicher Ansatz der Experten war es, Textpassagen wie „Töchter und Söhne“ durch Menschen, Wesen oder Leute zu ersetzen.

Bildquelle:  Fotoservice des Bundeskanzleramtes

Bildquelle: Fotoservice des Bundeskanzleramtes

Es stellte sich jedoch rasch heraus, dass sich, wie im Falle „Menschen“ gar nichts darauf reimt, oder bei den beiden anderen Vorschlägen nur Worte wie Besen oder Beute als Reim in Frage kommen, die wiederum nur sehr schwer in eine Hymne zu integrieren sind.
Letztlich setzte sich aber die Erkenntnis durch, dass nicht nur die „Söhne und Töchter“, sondern sämtliche Begriffe sich darüber definieren, dass sie alles andere ausschliessen, also diskriminieren. Ein Land der Äcker beinhaltet zum Beispiel keine Städte und deren Bewohner und das der Dome keine Tempel, Synagogen oder Moscheen. Sprache ist Diskriminierung und deshalb mussten wir die Bundeshymne von der Sprache bereinigen, so DDr. Ender.
Nach Vorstellung der Expertenkommission wird die Bundeshymne künftig nur mehr gesummt. Ob dabei „Mmm“ „La“ verwendet wird, wollen die Experten der Politik überlassen, vorstellbar ist auch ein Wechsel bei den Strophen.
Der Vorschlag hat noch den zusätzlichen Effekt, dass er auch Fussballnationalspieler in die Lage versetzt, die Bundeshymne korrekt wiederzugeben.

Das schreiben die Anderen: Hymne ohne Töchter



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