Die Bundeshymnenverschwörung

Nicht das Dunkel der Geschichte der römisch-katholischen Kirche, sondern die nicht minder  düsteren Mysterien der österreichischen Bundeshymne stehen im Mittelpunkt der Handlung des neuesten Romans des amerikanischen Bestsellerautors Dan Brown. Obscurati, die Bundeshymnenverschwörung, führt den Protagonisten Robert Langdon, seines Zeichens Symbologe der Universität Harvard, zurück in das 18. Jahrhundert.obscurati Nach und nach tauchen Querverbindungen zwischen einer Freimaurerloge, zu deren Mitglieder auch Wolfgang Amadeus Mozart zählte, bis nach Pola, dem heutigen Pula, auf. Eine Melodie, die Mozart zugeschrieben wird, in Wirklichkeit aber von einem seiner Logenbruder stammt, und ein geheimnisvoller Text bergen ein mächtiges Geheimnis. Ein  Orden, die Obscurati, einzig gegründet um dieses Geheimnis zu schützen, trennt den Text von der Melodie und verbringt ersteren nach Pola, um ihn dort unter dem Schutz der venezianischen Republik vor dem Zugriff des österreichischen Kaiserhauses zu bewahren. Von dort tritt der Text, nach Untergang der Republik Venedig eine lange Reise an, um schlussendlich wieder in Pula aufzutauchen.  1946 führt schliesslich der damalige Großmeister der Obscurati, Ernst Molden, mit Hilfe seiner Frau Paula von Preradović, Text und Melodie wieder zusammen und versteckt das Geheimnis, für alle sichtbar, jedoch nicht erkennbar, als österreichische Bundeshymne. Minutiös verfolgt Langdon die Spur der Obscurati bis in die Jetztzeit. Mit Fortdauer der Handlung kristallisiert sich mehr und mehr heraus, dass der Geheimorden vor keinem Mittel, nicht einmal dem Einsatz des Urheberrechtes, zurückschreckt,  um die Unverfälschtheit des mysteriösen Werkes zu gewährleisten.
Auf knapp 700 Seiten liefert Dan Brown wieder einen spannenden Thriller ab. Das durchaus überraschende Ende sei hier aber noch nicht verraten.



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