Meinungsmutige wollen Google löschen

Wolfgang Rosam ist empört. Grund ist die Ankündigung des Internetriesen die Klarnamenspflicht für seine Dienste abzuschaffen. meinungsmutigeNach Rosam spielt hier Google ein doppeltes Spiel: „Eine Suchmachine vermarktet  Suchbegriffe. Der Begriff ‚Shitstorm‘ liefert mittlerweile genauso viele Treffer wie die Suche nach Faymann.Die Tendenz ist jedoch im Gegensatz zu Faymann stark steigend ‚Shitstorm‘ hat für Google bereits jetzt gleiche Vermarktungspotential, wie der österreichische Bundeskanzler. Die wirtschaftlichen Interessen des US-Konzerns werden da ganz offenkundig. Dabei ist noch gar nicht berücksichtigt, dass viele Shitstorm-Opfer zur Wiederherstellung ihres Images in Werbung investieren müssen. Auch davon profitieren die massiv. Die Datenkrake weiss andererseits selbst ganz genau , egal ob Klarname oder nicht, wer hinter jeder einzelnen Internetaktivität steckt.
Da wird Profit ohne eigenes Risiko auf Kosten Dritter gemacht. Das werden wir uns nicht bieten lassen.“
Für Rosam und seine Initiative der „Meinungsmutigen“ bietet das jüngste EuGh Urteil, wonach Google verpflichtet werden kann bestimmte Links aus seinem Suchindex zu entfernen, den Ansatz um Google in die Knie zu zwingen: „Jeder x-beliebige Begriff kann auch als Pseudonym dienen. Wir werden pseudonyme Accounts mit jedem Suchbegriff anlegen und einfordern, dass  diese Begriffe vergessen werden. Notfalls zwingen wir Google so, sich selbst zu löschen.“

 



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