Luftbrückenschlag

Einen Brückenschlag ohne jeglichen Eingriff in die Natur verspricht Hubschrauberunternehmer Roy Knaus. Mit seinen zwei, ehemals von der „China Flying Dragon Aviation“ in Griechenland eingesetzten Großhelikoptern des Typs MI-26, will er eine Luftbrücke zwischen den Bergstationen Hoadl in der Axamer Lizum und dem Kreuzjoch im Stubaital einrichten. mi26 Knaus betont bei der Vorstellung seines Projektes, dass es dabei nicht um eine Form von Heliskiing geht. „Die Verbindung der beiden Skiregionen ist ja nur am sehr Rande ein Projekt für Skifahrer. Die Luftlinie zwischen beiden Bergstationen beträgt über 4 Kilometer, mit einer Bergbahn können sie da gut noch 2 Kilometer dazurechnen. In Fahrzeit bedeutet dies über 1 1/2 Stunden. Welcher Skifahrer soll sich das antun? Was hier projektiert ist, ist ein Art Alpenrundflug und das können wir besser.“ Als weiteren Vorteil seiner Luftbrücke sieht Knaus auch die deutlich größere Flexibilität. Durch Anfliegen weiterer Bergstationen im Großraum Innsbruck könnten die Liftbetreiber werbewirksam sämtliche Pistenkilometer addieren und als eines der Welt größten Skigebiete auftreten. Knaus ist überzeugt dass es mit den notwendigen Bewilligungen keine Probleme geben wird. Er wäre im Gegenzug auch zu Abstrichen bei der Luftrettung bereit. „Wenn wir die Alpinsportler vor ihrer Verletzung – und ÖAMTC und Co diese danach transportieren ist wohl allen gedient.“ Dieses Zugeständnis ist umso bemerkenswerter, als die Hubschrauber ursprünglich als fliegende medizinische Erstversorgungseinrichtungen konzipiert waren



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