Internationale Staatengemeinschaft (IS) rettet Twitter

Acht Jahre Verlust in Folge haben den Kurznachrichtendienst Twitter an den Rand des Ruins getrieben. In einer Krisensitzung kamen Vertreter der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, der Weltbank, der Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds überein, den angeschlagenen Internetdienst mit einer hunderte Millionen schweren Finanzspritze vor dem Zusperren zu retten. is_rettet_twitterGleichzeitig wurde zur Überwachung der geforderten umfangreichen Sparmaßnahmen eine Quintriga bestellt. Twitter musste sich verpflichten die Zeichenzahl pro Tweet im ersten Schritt um knapp 17 Prozent auf 100 und innerhalb von drei Jahren auf 75 zu senken. Retweets, also das erneute Versenden von Nachrichten, soll künftig nicht mehr direkt möglich sein. Statt dessen können die Nutzer Retweetvorschläge bei einer noch zu bildenden Relevanzkommision einreichen, die zentral bedeutende Tweets wieder ins Netz stellt.
Auch bei den Hashtags soll den Nutzern pro Monat nur ein begrenztes Kontingent kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Bei Bedarf können weitere Hashtags zugekauft werden.
Kritiker befürchten, dass Twitter durch diese Maßnahmen weiter an Attraktivität verlieren könnte und warnen vor einem Kaputtsparen. Die Quintriga lässt diese Argumente jedoch nicht gelten: „Twitter hat in den vergangenen Jahren über die Verhältnisse gelebt. Vielfach wurde sogar die 120 Zeichengrenze mit Folgetweets bis auf das 5-fache überschritten. Das verordnete Sparprogramm soll diese Wildwüchse beenden und Twitter wieder an den ursprünglichen Sinn heranführen, nämlich relevante Informationen kurz und prägnant zu übermitteln.“



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