Innsbruck zieht sich an

Die Lage ist in den letzten Jahren dramatisch geworden. Nackte Innsbrucker gehören praktisch schon zum alltäglichen Stadtbild. Ursache der extremen Bekleidungsknappheit sind hauptsächlich skrupellose Geschäftemacher, die nahezu die gesamte bodenständige Bekleidung wie Lederhosen, Walkjoppen und Seppelhüte über Touristen ins Ausland verfrachtet haben.

hamsterkauf

Hamsterkäufe verschlimmerten die Lage

Hamsterkäufe in den wenigen Kleidergeschäften, die noch an Einheimische verkaufen, haben die Lage eskalieren lassen. Das Angebot ist einfach zu gering, um die Bevölkerung mit notwendiger Kleidung zu versorgen. Daran konnten auch das in den letzten Jahren errichtete Kaufhaus Tirol und das „West“ nichts ändern. Abhilfe soll nun ein neues Einkaufszentrum in Bahnhofsnähe schaffen. Mit dem Pema-Turm 2 hoffen die Betreiber neue Modeketten nach Innsbruck zu locken. „Zwar soll ein Teil des Gebäudes vorerst noch als Wohnraum zwischen genutzt werden“, Markus Schafferer ist jedoch optimistisch, dass in Zukunft das gesamte Gebäude als Verkaufsfläche genutzt werden kann. „Kleidung ist ein Grundbedürfnis, daran führt auch die Klimaerwärmung nicht vorbei. Wir sehen es als unsere Pflicht an, hier nach Kräften unseren Beitrag zu leisten.“



'Innsbruck zieht sich an' has no comments

Be the first to comment this post!

Would you like to share your thoughts?

Your email address will not be published.

Bilder können, sofern keine Bildquelle angegeben ist, nach Belieben weiterverwendet werden. Ebenso können Texte und Artikel uneingeschränkt genutzt werden.