Ferrariwiese wird schneesicher

Die Gefahr, dass durch den Brückenschlag zwischen den Skigebieten Axamer Lizum und Schlick 2000 Wintersportler und Touristen von Innsbruck ins Stubaital abwandern, zwingt die Stadtführung zum Handeln. Gerade die Ferrariwiese, einst eines der wichtigsten Skiübungsgebiete in Innsbruck, hat durch die Klimaerwärmung und die damit verbunden schneearmen Winter massiv an Bedeutung verloren.ferrari
Nach harten Verhandlungen mit der Errichtungsgesellschaft konnte die Stadt nun das gesamte Aushubmaterial des Brennerbasistunnels günstig erwerben. Damit ist es nun nicht nur möglich die Ferrariwiese auf eine Höhe aufzuschütten, die einen schneesicheren Winterbetrieb erlaubt. Auch direkte Anbindung an die Mutterer Alm wird möglich. Der Eingang in das Großskigebiet Mutterer Alm – Axamer Lizum – Schlick 2000 befindet sich damit künftig praktisch im Zentrum der Stadt, freut sich Bürgermeisterin Christin Oppitz Plörer in Ermangelung eines für Sport zuständigen Stadtrates. Für den unteren Teil des künftigen Ferrariberges werden derzeit 2 Varianten geprüft. Als sogenannte kleine Lösung könnte dieser als Mattenskigebiet ausgeführt werden. Seitens der Innsbrucker Touristiker wurde aber bereits der Ruf laut gleich Nägel mit Köpfen zu machen. Im Zuge der Aufschüttung könnte mittels  einer Bodenkühlung ein künstlicher Gletscher geschaffen werden. Während sich Teile der Innsbrucker Stadtführung das durchaus vorstellen können, werden aber auch schon kritische Stimmen laut. Eine Gruppe Stubaier Hoteliers appeliert an die Grünen gegen den massiven Eingriff in die Natur aufzustehen. Schließlich gäbe es ja bereits genug Gletscher in Tirol.



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