Energiepark Kalkkögel

Die Änderung des Tiroler Naturschutzgesetzes könnte auch Neues für die Kalkkögel bringen. Bekanntlich hat sich ja die Landesregierung ja  darauf geeinigt,  für Projekte der Energiewende die Schutzbestimmungen für Ruhegebiete zu lockern.energiepark Ein solches Projekt könnte die Errichtung eines kombinierten Solar und Windparkes werden. Widerstand dagegen erwarten sich die Projektwerber nicht.  Gletscherblaue Solarpanele  rund um die Gipfel betonen die landschaftliche Einzigartigkeit und auch die Windturbinen sind, bei entsprechender Lackierung, aus der Entfernung nicht von traditionellen Gipfelkreuzen zu unterscheiden. Schon die  Errichtung soll  unter äußerster Schonung der Natur erfolgen. So will man auf Hubschrauberflüge nahezu vollständig und Zufahrtsstraßen gänzlich verzichten. Lediglich eine Materialseilbahn mit einer einzigen Doppelstütze im Bereich der Kalkkögel von der Axamer Lizum bzw aus dem Stubaital soll Material zu den Baustellen bringen. Ob diese Materialseilbahn nach Fertigstellung des Energieparkes wieder abgetragen wird oder auf Personentransport umgerüstet wird, um etwa Wartungspersonal umweltschonend zum Energiepark zu befördern, ist derzeit noch nicht entschieden. Neben der Gewinnung erneuerbarer Energie hätte das Projekt auch den Vorteil, dass die Abhängigkeit der Region von der Tourismuswirtschaft abgemildert werden könnte.



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