Argentinien notverstaatlicht.

Finanzminister Spindelegger gab gestern den Aufkauf von 100% der Anteile an dem in Zahlungsschwierigkeiten geratenen südamerikanischen Landes bekannt. Die Republik Österreich wird damit Alleineigentümer Argentiniens. Gleichzeitig trat er Kritikern entgegen, die vor allem eine weitere Explosion der österreichischen Staatsverschuldung befürchten. autarg„Wir haben das von Experten durchrechnen lassen. Die Verstaatlichung war mit Abstand die für den Steuerzahler günstigste Lösung“ erklärte der Finanzminister in einer Pressekonferenz. „Natürlich wird sich die Staatsschuld kurzfristig erhöhen, dies wird aber durch die positiven Effekte mehr als ausgeglichen. Man darf ja nicht übersehen, dass durch die gesetzte Massnahme die argentinische Fußballnationalmahnschaft künftig für Österreich spielt. Wie wichtig Fußball für ein Land ist sieht man in Deutschland. Die Zustimmung zur schwarz-roten Regierung ist, insbesondere nach dem Weltmeistertitel, um ein vielfaches höher als hierzulande. Alleine der Aufbau einer österreichischen Nationalmannschaft, die um den Weltmeistertitel mitspielen kann, hätte ein vielfaches der argentinischen Schulden verschlungen.“ Spindelegger sieht aber noch weitere Vorteile. So könnten beispielsweise aggressive Tiroler Kühe auf den ausgedehnten argentinischen Weiden untergebracht werden. Eine rein touristische Nutzung der heimischen Almen wird damit wieder möglich. Spindelegger ist überzeugt, dass sich die Kosten für die Notverstaatlichung von selbst zurückzahlen. „Schließlich erhält man für einen Euro über 11 Argentinische Pesos. Die heimischen Einkommen und Vermögen erhöhen sich also mit einem Schlag um den Faktor 11. Dafür nimmt wohl jeder gerne in Kauf, dass er damit in die höchste Steuerklasse rutscht. Und nicht zuletzt, als künftig fünftgrößtes EU Land werden wir auch deutlich bessere Konditionen in Europa aushandeln können.“



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